Volleyball Thüringenliga Männer

Doppelsieg in heimischer Halle!

VC Altenburg - HSV Weimar 3:1 (25:14; 25:21; 27:29; 27:25)
VC Altenburg - VC BW Gebesee 3:0 (25:21; 25:18; 25:20)



Mit zwei weiteren Heimerfolgen und damit Sieg Nr.16 und 17 der laufenden Thüringenligasaison haben die Altenburger Volleyballer einen weiteren Meilenstein in Richtung Meistertitel gelegt. Schon kommende Woche in Gotha kann der VCA zumindest Tabellenplatz 2 dingfest machen und den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga Ost feiern.
Doch bevor man die zwei Tageserfolge bejubeln konnte, musste der Gastgeber zuerst mit dem HSV Weimar, wenn man den bisherigen Saisonverlauf betrachtet, den wohl dicksten Brocken aus dem Weg räumen. Angesichts der absolut überzeugenden Leistung des HSV ist es nahezu unverständlich warum die Kulturstädter derzeit mit lediglich 3 Siegen nur Platz 10 der aktuellen Tabelle belegen und sogar noch im Abstiegsstrudel stecken. Vom gezeigten Spielvermögen sind sie eigentlich wesentlich höher anzusiedeln. Dabei hätte der Tabellenführer aus Altenburg fast über 5 Sätze gehen müssen, hätte der VCA sich nicht in der entscheidenden Phase als nervenstarkes Team gezeigt. Beim 19:22 im vierten Satz zugunsten des HSV Weimar taumelte der VCA schon dem 2:2 Satzausgleich entgegen, ehe VCA Coach Wieland Münchow den angeschlagenen Außenangreifer Peter Münchow ins Spiel brachte, der auf dieser Position den in dieser Phase etwas glücklos agierenden Michael Gerth ersetzte. Und eben jener katapultierte den VCA mit drei erfolgreichen Angriffen zurück ins Spiel und mit dem HSV auf Augenhöhe. Beide Vertretungen marschierten im Gleichstand zum Satzende, ehe der VCA beim Stand von 26:25 seinen insgesamt fünften Matchball zum umjubelten 3:1 Sieg nutzen konnte. Doch der Reihe nach. Der VCA legte los wie die Feuerwehr. Mit druckvollem Angriffs und Aufschlagspiel setzten die Gastgeber eindeutige Akzente. Zuspieler Markus Zeise, nach 3-monatiger Verletzungspause das erste Mal wieder auf der Platte, brachte seine Angreifer geschickt ins Szene. Weimar konnte nur reagieren und nicht mit den Altenburgern Schritt halten. Satz 2 gestaltete sich schon ausgeglichener, wenn auch dieser am Ende deutlich in die Skatstadt ging. Was jetzt kam war nichts für schwache Nerven. Zwei Marathonsätze mit ständig wechselnden Führungen sollten dieses Spiel enden lassen. Der HSV zeigte unglaubliche Aktionen in der Feldabwehr und konnte seine Punktchancen sicher verwandeln. Der VCA haderte mit zunehmender Spieldauer mit seiner Chancenverwertung und ließ sich sichtlich entnerven. Insgesamt vier Matchbälle zum möglichen 3:0 auf VCA Seite ließen die Skatstädter liegen und der HSV erkämpfte sich mit seiner ersten Satzballchance den 1:2 Anschluss. Weimar spielte jetzt völlig entfesselt auf, beflügelt vom dritten Satz, und wollte mehr. Der VCA hatte Mühe gegen zu halten, um den Anschluss nicht zu verlieren.
Dann bewies der Altenburger Trainer Wieland Münchow mit seinem Wechsel ein goldenes Händchen und steuerte das VCA Schiff wieder auf Siegeskurs zum oben beschriebenen Spielende. Die Geschichte des zweiten Spiels ist schnell erzählt. Ohne groß zu überzeugen und doch nicht fehlerfrei kam der Tabellenführer ungefährdet zum zweiten Tagessieg gegen den Tabellenvorletzten vom VC Blau-Weiß Gebesee.


 

VCA mit: M.Münchow; P.Münchow; M.Zeise; E.Schilling; R.Kunze; S.Bender
S.Franke; H.Baum; T.Kasel; M.Gerth; M.Mühling



Markus Zeise